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Frühmittelalter

441-453 Attila dringt ins Byzantinische Reich und unter anderem 452 in die italienische Po-Ebene vor.

um 450 Jüten, Angeln und Sachsen landen in England (Artussage) und verdrängen die Briten nach Wales, Cornwall und Schottland.

455 Eroberung Roms durch die Wandalen.

476 Ende des Weströmischen Reiches

480-547 Benedikt von Nursia

482 Frankenkönig Chlodwig I.

486 Sieg der Franken über die Alemannen und Westgoten, wonach das Reich fast das gesamte Gebiet des heutigen Frankreichs umfaßte.

498-514 Papst Symmachus, Hl. (Laurentius 498, 501-506)

498 Übertritt König Chlodwigs zum katholischen Glauben. Die Kirche erwuchs zur politischen Stütze des Reiches.

507 Chlodwig erobert mit burgundischer Hilfe das Westgotenreich bis zu den Pyrenäen, stirbt 511 in Paris. Das Fränkische Reich wird unter seinen vier Söhnen aufgeteilt.

507 Seidenwürmer werden nach Konstantinopel geschmuggelt, wodurch das jahrhundertelange Seidenmonopol Asiens gebrochen wird.

511 Nach dem Tode Chlodwigs wurde das Reich unter seinen vier Söhnen aufgeteilt.

514-523 Papst Homisdas, Hl.

523-526 Papst Johannes I., Hl.

526-530 Papst Felix IV. (III.), Hl.

530-532 Papst Bonifatius II. (Dioscurus 530)

531 Die Merowinger eroberten Thüringen und unterwarfen das Burgunderreich.

533-535 Papst Johannes II.

535-536 Papst Agapetus I., Hl.

536-537 Papst Silverius, Hl.

537-555 Papst Vigilius

539 Sieg der Merowinger über die Ostgoten.

547 Konzil, das die Existenz der Hölle offiziell bestätigt.

556-561 Papst Pelagius I.

561-574 Papst Johannes III.

568-774 Die Langobarden fallen in Norditalien ein und gründen 568 das Langobardenreich.

575-579 Papst Benedikt I.

579-590 Papst Pelagius II.

590-604 Papst Gregor I., Hl.

590-604 Papst Gregor der Große

604-606 Papst Sabinianus

607 Papst Bonifatius III.

608-615 Papst Bonifatius IV., Hl.

614 Die größten Länder des Reiches der Franken wie Austrien, Neustrien und Burgund erhielten Verwaltungsautonomie. An die Spitze der königlichen Hofverwaltung traten Adelige, sog. Hausmeier (major domus). Durch Machtansprüche der Hausmeier und daraus folgende innere Wirren begann der Zerfall des merowingischen Staatswesens und begünstigte den Aufstieg der Karolinger.

615-618 Papst Deusdedit, Hl.

619-625 Papst Bonifatius V.

622 Unter König Dagobert I. aus dem Geschlecht der Merovinger vermutete Gründung des Königshofes Lutra

625-638 Papst Honorius I.

um 628 König Edwin läßt an Brunnen Schöpfgefäße anbringen

640 Papst Severinus

640-642 Papst Johannes IV.

642-649 Papst Theodor I.

649-653 Papst Martin I., Hl.

654-657 Papst Eugen I., Hl.

657-672 Papst Vitalian, Hl.

672-676 Papst Adeodatus II.

674-678 Die arabischen Angriffe auf Konstantinopel (auch 717/18) werden abgewehrt.

675-754 Bonifatius nennt den Glauben an Hexen und Dämonen „unchristlich“.

676-678 Papst Donus

678-681 Papst Agatho, Hl.

682-683 Papst Leo II., Hl.

684-685 Papst Benedikt II., Hl.

685-686 Papst Johannes V.

686-687 Papst Konon (Theodor 687, Paschalis 687)

687 Pippin II. der Mittlere (Regierungszeit 679-714) weitete die Macht der Karolinger aus und wurde als Majordomus von Austrien nach kriegerischen Auseinandersetzungen Hausmeier des Gesamtreiches. Sein unehelicher Sohn Karl Martell (Regierungszeit 714-741), ebenfalls Majordomus, führte das Reich wieder zusammen und unterwarf die Alemannen und Thüringer.

687-701 Papst Sergius I., Hl.

697 Karthago wird durch arabische Heere eingenommen.

701-705 Papst Johannes VI.

705-707 Papst Johannes VII.

708 Papst Sisinnius

708-715 Papst Konstantin I.

711 Sarazeneneinfall in Spanien. Unter dem Feldherr Tarik setzen Araber bei Gibraltar über und dringen in das Westgotische Reich ein.

715-731 Papst Gregor II., Hl.

725 »Beowulf« wird von Beda Venerabilis (angelsächsischer Geistlicher und Geschichtsschreiber) fertiggestellt.

726-843 Bilderstreit in der byzantinischen Kirche

731-741 Papst Gregor III., Hl.

732 Karl Martell (Großvater von Karl dem Großen) besiegte in der Schlacht von Tours und Poitiers die inzwischen nach Europa über Spanien vorgedrungenen Araber. Kurz vor seinem Tode teilte er das Reich unter seinen Söhnen auf: Karlmann (Regierungszeit 741-747) erhielt den Osten des Reiches mit Austrien, Schwaben und Thüringen, Pippin III. der Jüngere bekam mit Neustrien, Burgund und der Provence die westlichen Landesteile zugesprochen.

741-752 Papst Zacharias, Hl.

751 Pippin III. von den Franken zum König gewählt. Er ließ sich auf Anraten des Papstes als erster fränkischer König mit dem heiligen Öl salben. Damit erkannte er die geistige Herrschaft des Papstes an.

752-757 Papst Stephan II.

752-767 Papst Paul I., Hl. (Konstantin II. 767-768, Philippus 768)

754 Pippinische Schenkung

768 Pippin teilte das Frankenreich unter seinen Söhnen Karl (der Große) und Karlmann, der 771 stirbt, auf. Königskrönung Karls des Großen in Aachen.

ab 768 Karl der Große führte erfolgreiche Kriege gegen die Langobarden und die germanischen Stämme im Norden und unterwarf und christianisierte diese.

768-772 Papst Stephan III.

772-795 Papst Hadrian I.

772-804 Sachsenkriege von Karls des Großen, 772 Eroberung und Zerstörung der Ermesburg und Zerstörung der Irminsuhl (heiliger Holzstamm der Sachsen). In der Folgezeit Massentaufen des Adels.

774 Eroberung des Langobardenreiches durch Karls des Großen, Vereinigung mit dem fränkischen Reich. Langobardenkönig Desiderius wird zur Abdankung gezwungen.

781 Rüstungsembargo der Franken gegen Slaven

782 Blutbad von Verden a. d. Aller Hinrichtung von (angeblich) 4500 aufständischen Sachsen durch Karl den Großen. Daraufhin erneute sächsische Aufstände, Karl der Große dringt bis zur Elbe vor.

785 Friedensschluß zwischen Widukind und Karl, Taufe von Widukind.

785 Heilige Synode von Paderborn: Wer vom Teufel verleitet nach heidnischen Glauben behauptet, dass es Hexen gibt und sie auf dem Scheiterhaufen verbrennt, wird mit dem Tode bestraft. Dieses Dekret wurde von Karl dem Großen in dem sog. bischöflichen Kanon von Ancyra bestätigt, der die Anordnung enthielt, dass die Bischöfe alle aus der christlichen Gemeinschaft ausschließen sollten, die an teuflische Magie und den nächtlichen Flug der Hexen glaubten.

790 Die Pfalz in Worms brennt ab

791 Avarenfeldzug scheitert an Pferdeseuche im fränkischen Lager

795-816 Papst Leo III., Hl.

bis 11. Jahrhundert Die Todesstrafe ist für Zaubereisünden noch nicht vorgesehen. Zauberei und auch Ketzerei werden meist mit Kirchenbußen belegt. Karl der Große verbietet den Sachsen die Hexenverbrennung.

793 Die »Wikingerzeit« beginnt mit der Plünderung des Klosters Lindisfarne in England.

797-802 Gesandtschaft Karls des Großen zum Kalifen von Bagdad

23./24.12.800 Kaiserkrönung Karls des Großen durch Papst Leo III.

802 »Lex Saxonum« ist das sächsische Gesetz, das den Sachsen, obwohl am fränkischen »Lex Ripuaria« orientiert, größtenteils ihr altes Volksrecht wiederbringt. Ende der Sachsenkriege.

814 Im Januar dieses Jahres stirbt Karl der Große. Nach seinem Tode regiert sein Sohn Ludwig der Fromme (bis 840). Durch die Nachgiebigkeit Ludwigs gegenüber der Kirche und dem Adel entsteht ein Rückgang der Zentralmacht des Frankenreiches.

816-817 Papst Stephan IV.

817-824 Papst Paschalis I., Hl.

824-827 Papst Eugen II.

827 Papst Valentin

827-844 Papst Gregor IV. (Johannes 844)

um 830 Erste urkundliche Erwähnung von Lautern

836 Normanneneinfälle unter anderem in London.

843 Reichsteilung: Im Vertrag von Verdun wurde das Reich Karls des Großen unterteilt in ein Mittel-, Ost- und Westreich. Kaiser Lothar I. (840-855) erhielt das Mittelreich mit den Kaiserstädten Aachen und Rom, Ludwig der Deutsche (843-876) das Ostfrankenreich, Karl II., der Kahle (843-877) das Westfrankenreich zugesprochen.

844-847 Papst Sergius II.

845 Normanneneinfälle in Hamburg und Paris.

847-855 Papst Leo IV., Hl.

um 850 Kyrillos und Methodios, die „Slawenlehrer“

855-858 Papst Benedikt III. (Anastasius II. 855)

858-867 Papst Nikolaus I., Hl.

860 Norwegische Wikinger entdecken Island.

867-872 Papst Hadrian II.

870 Aufteilung des Mittelreiches mit Lothringen, Burgund, der Provence und Italien auf das Ost- und Westfrankenreich.

Ab 871 England wurde von angelsächsischen Königen regiert, die aus den skandinavischen Normannen hervorgingen.

872-882 Papst Johannes VIII.

876-936 Heinrich I.

880-918 Konrad I.

885 Alfred der Große befreit London von den dänischen Wikingern.

881-882 Normanneneinfälle in Köln und Aachen, in Aachen Zerstörung der Kaiserpfalz.

882-884 Papst Marinus I.

884-885 Papst Hadrian III., Hl.

885-891 Papst Stephan V.

891-896 Papst Formosus

896 Papst Bonifatius VI.

896-897 Papst Stephan VI.

897 Papst Romanus

897 Papst Theodor II.

898-900 Papst Johannes IX.

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