Skip to content

Kunst Allgemein

DICHTUNG

Vor allem im Mittelalter durch die Minne, d.h. durch die Minnesänger bestimmt. Eine hochangesehene Dichtkunst, welche die idealisierte Liebe eines Ritters zu einer Edelfrau beschrieb, der er bedingungslos diente.

GAUKLER
Künstler bzw. Artist, der auf den mittelalterlichen Märkten auftrat.

HERALDIK
Die Heroldskunst. Wappenkunde, die im 12. – 13. Jh. entstand. Da die Ritter durch immer stärkere Rüstungen und Vollvisierhelme nicht mehr voneinander zu unterscheiden waren, wurden persönliche Zeichen, die sog. Wappen eingeführt, um die Kämpfer in einer Schlacht unterscheiden zu können. Das Wappen wurde neben der Flamme auf dem Schild geführt (Wappen = Schildzeichen). Die Heraldik legte genau fest, wie ein Wappen aufgebaut sein mußte sowie welche Farben und Farbkombinationen zulässig waren. Ein Wappen bestand aus dem geometrisch aufgeteilten Hintergrund, dem sog. Heroldsbild, und einem Symbol im Vordergrund, der sog. Gemeinen Figur.

MINNESANG
Seit ca. 1200 A. D. bekannte Form der Liebeslyrik. Es handelte sich dabei immer um Gesang. Die Minne beschrieb mit künstlerischen Ausdruck die idealisierte Form der Liebe zwischen einer Edeldame und einem Ritter.

MINNESÄNGER
Dichter, Komponist und Sänger, der die ritterlichen Tugenden, vor allem aber die Minne lobpreist. Gehört meistens dem ritterlichen Stand an.

Primary Sidebar